
Futuristische Architektur, meisterhaft umgesetzt
Markante Schrägen, überhöhte Geschosse, skulpturale Wirkung: Der Neubau der Wolf Storen AG in Sennwald ist ein architektonisches Statement. Für Blumer Fensterwerke war dieses Projekt ebenso einzigartig wie anspruchsvoll. Mit dem VEKA Profilsystem liessen sich architektonische Vision und funktionale Anforderungen überzeugend erfüllen.
Wer auf der A13 durchs St.Galler Rheintal fährt, staunt auf Höhe Sennwald: Unmittelbar bei der Ausfahrt sticht ein Gebäude ins Auge – unkonventionell, expressiv, anders. Der neue Bürokomplex der Wolf Storen AG wirkt wie ein geometrischer Solitär mit schrägen Linien, scharf geschnittenen Kanten und überhöhten Glasflächen.
Die Fassade scheint sich aus dem Bauwerk zu falten, als wäre sie im Spiel mit Licht und Schatten entstanden.
Das Objekt bietet Raum für Büros und verfügt im obersten Stock über einen Eventraum mit Terrasse.
Projektinformationen
Objekt: | Neubau Bürogebäude Sennwald |
VEKA Partner: | Blumer Fensterwerke www.blumer.ch |
Architekten: | indra+scherrer ag, Schaan www.indrascherrer.li |
Fertigstellung: | 2025 |
Profilsystem: | VEKA SOFTLINE 82 MD Aussen: Aluminiumvorsatzschalen in Meteorite matt Innen: VEKA SPECTRAL graphitschwarz ultramatt Mehr zu SOFTLINE 82 MD |
Ein Neubau mit Strahlkraft
Die 1969 gegründete Wolf Storen AG wird in zweiter Generation von Jochen Wolf geführt und hat sich auf Sonnen- und Wetterschutzprodukte aus Aluminium spezialisiert.
Die Grundidee für ein neues Bürogebäude entstand Anfang 2023. Verschiedene Versionen standen im Raum, bis Patrick Indra, Architekt von indra+scherrer ag, vorschlug, das unbebaute Grundstück südlich des Areals zu nutzen – näher an der Strasse, mit Sichtbarkeit und Charakter:
«Wir wollten ein funktionales, eigenständiges Gebäude schaffen, das Präsenz zeigt. Standard kann man immer – uns interessiert das Aussergewöhnliche.» Die Entwürfe fanden Anklang. «Für uns war das genau der richtige Weg», sagt Moritz Werder, dipl. Ing. HTL, Betriebsleiter und seit 41 Jahren bei Wolf Storen. «Uns gefiel das Konzept eines autonomen Gebäudes und die mutige Architektur.»

Gesagt, gebaut.

Am 28. März 2025 konnten die knapp 80 Mitarbeitenden das neue Gebäude beziehen. Moritz Werder zeigt sich stolz: «Der Bau ist von weither sichtbar und fällt auf. Zudem konnten wir vieles selbst umsetzen, zum Beispiel alle Bleche der Fassade zuschneiden und beschichten. Auch Akustikwände, Oberlichter und mehr stammen von uns.»
Das Projekt war für alle Beteiligten fast schon eine Mutprobe. Schrägen, überhöhte Geschosse, sichtbelassener Beton, ein leuchtendes Glasgeländer und Lichtinszenierungen verleihen dem Bau seine dynamische, skulpturale Wirkung. Dabei waren auch die Fenster eine besondere Herausforderung.
«Viele Fensterbauer arbeiten lieber im rechteckigen Raster. Das ging hier nicht», so Patrick Indra.
Massarbeit bis ins Detail
Die Wahl fiel auf Blumer Fensterwerke AG. Auch für die Projektleiter Ruedi Wälle und David Bächtold sowie für das Montageteam unter der Leitung von Karl Mock war dies ein sehr spezieller Auftrag.
Ruedi Wälle: «Die Fenster mussten wegen der Autobahnnähe einen hohen Schallschutz gewährleisten. Zudem ist das Rheintal starkem Föhn ausgesetzt – auch die Windlast war eine Herausforderung. Für die Statik der grossen Fronten mussten wir einen Metallbauer beiziehen.»
Bei der Farbwahl wurde darauf geachtet, dass die Kunststofffenster harmonisch zum Gebäude passen.
«Mit VEKA SPECTRAL können wir Oberflächen modern und architektonisch stilvoll gestalten. Am Gebäude von Wolf Storen sind die Kunststofffenster aussen mit Aluschale in der Farbe Meteorite gehalten, innen wurde VEKA SPECTRAL graphitschwarz ultramatt eingesetzt.»
Der Initialaufwand mit verschiedensten Berechnungen in Abstimmung mit dem Architekten war sehr hoch, doch der Aufwand hat sich gelohnt. Das Objekt erfüllt alle Beteiligten mit Stolz – zu Recht.

Impressionen



