Licht als Leitidee - umgesetzt mit 61 Fensterelementen

In einem Bündner Bergdorf entstand ein aussergewöhnlicher Neubau: ein stattliches Einfamilienhaus mit grossflächigen Verglasungen mit Kunststofffenstern. Das architektonische Konzept stellt das Licht ins Zentrum und richtet das Haus konsequent auf die Bedürfnisse der Bewohner aus.

Der Bauherr wünschte sich ein Haus, das von Licht durchflutet ist. Entsprechend prägen grosszügige Verglasungen das Gebäude: Süd-, West- und Ostfassade öffnen sich mit weitläufigen Fensterfronten zur Landschaft. Ergänzt wird das Konzept durch einen rund 25 m² grossen Wintergarten sowie ein angeschlossenes Gewächshaus. «Der Wunsch nach maximaler Helligkeit war zentral, erklärt Architekt Bruno Brazerol. «Die Räume sollten fliessend ineinander übergehen und gleichzeitig eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.»

Optisch besonders auffallend: Fenster übers Eck, raumhohe Verglasungen und Sichtachsen, die sich durch mehrere Räume ziehen – ein Spiel aus Transparenz und Weite.

Fensterbauer und VEKA Partner

THÖNI Fenster

Projektinformationen

Objekt:
Neubau Einfamilienhaus Bündner Bergdorf
VEKA Partner:
Thöni Fanestras GmbH
Thöni Fanestras GmbH
Architekten:
Brazerol Bruno
Brazerol Bruno
Fertigstellung:
2026
Profilsystem:
VEKA SOFTLINE 82 MD Aussen: VEKA SPECTRAL sepiabraun
ultramat
Innen:VEKA SPECTRAL weiss ultramatt
Mehr zu SOFTLINE 82 MD

61 Fensterelemente: eine Dimension für sich

Die architektonische Vision stellte hohe Anforderungen an Planung und Ausführung. Insgesamt wurden 61 Fensterelemente verbaut. Für den beigezogenen Fensterbauer, Thöni Fanestras aus Tiefencastel, waren dies deutlich mehr als bei üblichen Projekten. «Normalerweise verbauen wir zwischen 25 und 35 Elemente», sagt Fernando Bonifazi, Projektleiter Kunststofffenster. «Dieses Objekt war für uns sowohl hinsichtlich der Menge als auch der Grösse der Fensterelemente eine besondere Herausforderung.» Das grösste Fenster hatte eine Dimension von 4.80 x 2.20 Metern. Viele Elemente
wurden direkt verbunden und übers Eck geführt.

Kunststofffenster als logische Wahl

Bei der Materialwahl fiel der Entscheid bewusst auf Kunststofffenster mit Profilsystemen von VEKA. «Der Bauherr wünschte qualitativ hochwertige und gleichzeitig pflegeleichte Fenster», so Bruno Brazerol. «Bei dieser Menge spielte zudem das Preis-Leistungs- Verhältnis eine Rolle.» Zum Einsatz kam deshalb das System VEKA SOFTLINE 82MD in mit der ltramatten
Oberfläche VEKA SPECTRAL.

Montage mit Fingerspitzengefühl

Licht als Leitidee

Die Grösse der Elemente erforderte auch bei der Umsetzung besondere Massnahmen. Ein Team von zwei bis drei Monteuren von Thöni Fanestras war konstant vor Ort. Aufgrund der Dimensionen entschied man sich, sämtliche Fenster direkt auf der Baustelle zu verglasen. «Festverglasungen hätten wir ohnehin vor Ort gemacht », erklärt Fernando Bonifazi. «Bei diesem Projekt haben wir konsequent alles auf der Baustelle verglast. Das war die sicherste und effizienteste Lösung.» Auchkonstruktiv galt es, zahlreiche Details zu lösen: Übergänge zwischen Holz- und Putzfassade, Öffnungsflügel zur Terrasse und viele mehr.

«Der Bauherr wünschte Qualitativ hochwertige und gleichzeizig Pflegeleichte Fenster.»

Ein Projekt, das in Erinnerung bleibt

Für Thöni Fanestras, die häufig Umbauten und kleinere Einfamilienhäuser realisieren, war dieses Objekt eine besondere Erfahrung, wie Fernando Bonifazi bestätigt: «Solche Projekte sind selten für uns. Gerade die Kombination aus Elementgrösse, Anzahl und architektonischem Anspruch machte es spannend.» Auch für den auf die Sanierung von istorischen Bauten spezialisierten Architekten Bruno Brazerol war der Neubau etwas ganz Besonderes: «Normalerweise lautet mein Motto ‹Je älter, desto besser›. Umso reizvoller war es, hier von Grund auf neu zu denken.» Entstanden ist ein Haus, das Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und individuelle Bedürfnisse vereint und dabei vor allem eines bietet: Licht, Raum und Lebensqualität für Mensch und Tier.

Licht als Leitidee

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